Katzenhass

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DSCI0225Oh ja viele Jahre in meinem doch schon etwas fortgeschrittenen Leben waren mir Katzen nicht nur völlig egal – nein ich war der Meinung: ich hasse sie !!!
Fragte mich, wer auch immer, ob ich denn Katzen leiden könne war meine Standartantwort ” Ja wenn sie blutig von der Wand rutschen “.

So nun kann man aber wirklich gehörig entsetzt sein und den Gedanken an die sofortige Information des Tierschutz-SEK zulassen. Wer mich je fragte, fragte allerdings nie wieder und ich bin wie durch ein Wunder von Strafverfolgung verschont geblieben (Kinder haben allerdings ein Langzeitgedächtnis – meine Aussage gerät also nicht in Vergessenheit).

Aber eines Tages brach die Schale um den wabbelweichen Kern. Das letzte Kind (meine schöne, schlaue Tochter) zog aus und der liebe Mann (der weit entfernt von Katzenhass war) fütterte erst heimlich und von mir unbemerkt eine schwarz/weiße Hauskatze.
Ja da saß sie nun, vor unserem großen Küchenfenster und schaute in meine Seele. Jeden Tag ein Stücken tiefer. Der liebe Mann hielt sich zurück aber ließ in der Fütterung nicht nach.

Ich musste meine Einstellung überdenken, weil, der Draußentiger hatte mein Herz erobert. Wie nun raus kommen aus meinem, allen wohl bekannten, von mir gepflegten Hass ?

Es wurde Winter – Katzi immer noch in Küchenfensterwarteposition.
Der liebe Mann immer noch am Füttern, und ich immer noch am schmelzen.

Nach der Devise – was geht mich mein Geschwätz von gestern an – zog Katzi bei uns ja.
Ja zog ein !!!!!
Katzi sollte einen Namen bekommen und es wurde ermittelt das Katzi ein Kater ist. Fort an hieß Katzi Heinz..
Wie es nun mit Heinz und uns weiter ging kann man in einem späteren Geschwafel lesen.

Ein Gedanke zu „Katzenhass

  1. Theo Strom

    Ganz abgesehen davon, ob man Katzen persönlich mag, hasst, toleriert oder was auch immer, nachfolgend eine unpersönliche Überlegung:
    Hauskatzen dezimierten nachhaltig die Bestände von Eidechsen, Vögeln, Großinsekten, Schmetterlingen, Spitzmäusen, Reptilien und verschlimmern diesen Zustand weiterhin. In der Natur sterben Raubtiere bei beispielsweise zu kleinem Nahrungsangebot oder während eines extremen Winters oder anderen Situationen. Hauskatzen dagegen leben immer weiter und gehen täglich ihrem Hobby, dem Tierejagen und -töten nach, wohlgemerkt ohne die Beute zu verspeisen.
    Diese Tatsache des Tötens von Tausenden von Kleintieren pro Katzenleben durch diese lieben Streicheltiere will ich der Ergänzung halber zu der obenerwähnten Tierliebe, welche ja nur EIN Tier (die Katze) betrifft, anbringen.

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